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Große Unternehmen setzen Information Lifecycle Management um, sagt Lünendonk

10.05.2007
Lünendonk hat deutsche Unternehmen zum Information Lifecycle Management (ILM) befragt. Es zeigte sich, dass die meisten der 30 befragten Firmen mit der Umsetzung des Konzepts bereits begonnen haben.

Die Marktforscher der Lünendonk GmbH aus Bad Wörishofen haben eine Umfrage zum Thema Information Lifecycle Management durchgeführt und dabei hoch angesiedelte Manager aus 30 Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiter befragt. Es zeigte sich, dass 27 Firmen bereits mit der Umsetzung von ILM begonnen haben und die restlichen drei Firmen an der Planung oder Einführung interessiert sind.

Wie schon in früheren Untersuchungen, gaben die Befragten auch diesmal vor allem eine Kostenreduzierung als Hauptgrund für die Einführung von ILM an. An zweiter Stelle steht der Wunsch nach besserer Erfüllung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen (Compliance). Lünendonk fand heraus, dass 69 Prozent der Unternehmen bereits über mehrstufige Speicherumgebungen (tiered storage) verfügen und damit "eine relativ große ILM-Reife aufweisen". Das ILM-Konzept wird heute als Teil einer Informations-Management-Strategie angesehen und geht damit über den reinen Speicherbereich hinaus, obwohl der Begriff ursprünglich von Speicherherstellern erfunden (Storagetek) und weiterentwickelt (EMC) wurde. (kk)