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Großbritannien bekommt eine virtuelle Nachrichtenfrau

15.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ananova Ltd., Tochterfirma für interaktive Dienste der britischen Nachrichtenagentur Press Association, hat eine virtuelle Nachrichtensprecherin geschaffen, die ab April auf einer eigenen Site im Internet auf Sendung geht. "Ananova", so heißt auch die junge Dame aus dem 3D-Modeler, soll später noch einiges dazulernen und zum Beispiel Bestellungen für Kinokarten annehmen und weitere Datenbanken anzapfen können.

Ananova hat übrigens blaugrüne Haare (Bild: siehe Druckvorschau) - damit wollten ihre Schöpfer zum einen dem ewigen Blond-Brünett-Streit aus dem Wege gehen und zum anderen die Figur nicht vollkommen menschlich erscheinen lassen. "Bei ersten Tests haben wir herausgefunden, dass je menschlicher Ananova aussah, die Betrachter eine eigene Meinung über sie entwickelten - und die war nicht unbedingt positiv. Deswegen wirkt sie nun ein klein wenig außerirdisch ", erklärte Mark Hird, Director of New Media bei der Press Association.