Gratissoftware: Wer verbindet sich wohin?

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.
Bei Problemen mit dem Rechner ist es zunächst wichtig zu wissen, welche Ressourcen durch welche Prozesse beansprucht werden. Auf Dienst- und Anwendungsebene dient dazu der Task-Manager von Windows. Auf Netzebene kann die Gratissoftware "Who is connected?" aus der Z-Tools-Serie von Native Computer Systems für Klarheit sorgen.

Der Netzwerkmonitor steht unter www.nativecs.com zum Download bereit.

Das Tool prüft ein- und abgehende Netzverbindungen eines Clients und stellt verschiedene Daten bereit. Zum einen zeigt die Grundansicht der leicht bedienbaren Software an, welche Rechner und User gerade mit dem eigenen PC verbunden sind. Diese Angaben lassen sich sehr detailliert darstellen. So gibt das Tool an, mit welchem Betriebssystem ein entfernter Benutzer auf den Rechner zugreift, welche Freigaben er nutzt und wie lange die Verbindung besteht.

Auch die Rechte des Remote-Users werden angezeigt. Über ein Kontextmenü lassen sich verbundene Benutzer trennen. Allerdings ist den Entwicklern bei der Detailanzeige ein Schönheitsfehler unterlaufen: Windows XP wird von Who is connected als Windows 2002 identifiziert.

Neben den Benutzerinformationen zeigt der Netzwerkmonitor auch die Daten aller IP-Verbindungen von und zu dem PC an. Zu allen Verbindungen bekommt der Anwender die zugehörigen Prozesse, Ports und Protokolle aufgelistet.

CW-Fazit: Das Freeware-Programm bringt alle Funktionen mit, um ein- und ausgehende Verbindungen zu überwachen. Dabei ist es einfach zu bedienen und sollte in keiner Toolbox fehlen.