Grafikkarten AMD Radeon HD 7750 & 7770 im Test

21.04.2012 | von Friedrich  Stiemer

Multimedia-Leistung der AMD Radeon HD 7770: Die CPU darf sich getrost zurücklehnen

OpenGL-Benchmark von Cinebench 11.5 für die AMD Radeon HD 7770.
OpenGL-Benchmark von Cinebench 11.5 für die AMD Radeon HD 7770.

Der OpenGL-Benchmark von Cinebench 11.5 misst durchschnittliche 66,51 Bilder in der Sekunde - ein respektabler Wert. Das Tanskodieren war bei der AMD Radeon HD 7770 mangels aktivierbarer Hardwaredekodierung leider auch nicht möglich, da es sich um den gleichen Cape Verde-Treiber handelt wie bei der Radeon HD 7750. Bei der3D-Wiedergabe von Blu-Rays in der Full-HD-Auflösung entlastet die AMD Radeon HD 7770 den Hauptprozessor um einiges, da dieser im Test nur zu 4 Prozent ausgelastet ist. Also ist auch die Radeon HD 7770 uneingeschränkt für Multimedia-Anwendungen geeignet.

Umwelteigenschaften der AMD Radeon HD 7770: Leisetreter im kompakten Format

Nur ein 6poliger Stromanschluss ist für die AMD Radeon HD 7770 nötig.
Nur ein 6poliger Stromanschluss ist für die AMD Radeon HD 7770 nötig.

Die Leistungsaufnahmeder AMD Radeon HD 7770 erweist sich als erfreulich gering mit 76 Watt im Leerlauf und mit 168 Watt unter Last (Messung des Verbrauchs der gesamten Testplattform). Auch hier kommt AMD recht nah an seine Angaben von 80 Watt im typischen Betrieb. Setzt man die Werte in Relation zur gezeigten Leistung, so sind das sehr gute Werte.

Die Lärmmessungkann sich sehen lassen: Die AMD Radeon HD 7770 lässt ihren Lüfter mit kaum hörbaren 0,6 Sone im Leerlauf drehen, unter Volllast sind es dann ebenfalls noch akzeptable 1,5 Sone. Hier hat AMD deutlich nachgebessert. Zum Vergleich: Die AMD Radeon HD 7970 röhrt mit nervigen 5 Sone (Referenz-Karte)!

Die Unterseite der AMD Radeon HD 7770.
Die Unterseite der AMD Radeon HD 7770.

Außerdem sorgt der leise Lüfter für ausgeglichene Temperaturen. Im Leerlauf ergibt die Messung kühle 30 Grad Celsius. Im stark fordernden 3D-Betrieb klettert das Thermometer aber schon hoch auf 70 Grad Celsius - etwas zu hoch für die gezeigte Leistung. Doch auch hier sind wieder die Serien-Hersteller mit ihren eigenen Lüftern und Kühllösungen gefragt - die geben sich in der Regel mehr Mühe als AMD bei seinen Referenzkarten.

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