Gothic II: Episches Rollenspiel mit Monstern, Magieren und Milizen

28.02.2003
Von Bettina Wirth
Gerade erst aus dem Verlies befreit müssen Sie schon die Welt retten: Die Stadt Khorinis wird von Paladinen des Königs und marodierenden Bauern bedroht. Mit Magie und hoher Kampfkunst meistern Sie alle Gefahren.

Die mittelalterliche Stadt Khorinis vor Orks und königlichen Paladinen schützen - und das, obwohl die vorerst einzige Waffe ein lumpiger Holzknüppel ist? Wölfe, Goblins und Blutfliegen trachten der Hauptfigur des mittelalterlichen Rollenspiels Gothic II schon auf den ersten Schritten ihrer Mission nach dem Leben.

Doch der anfänglich geschwächte Held lernt schnell: Stellt er sich im Wald den Duellen mit Räubern und Monstern, gewinnt er an Erfahrung, Talent und Stärke. Unser Alter Ego lernt Felle abzuziehen, Zaubertränke zu brauen und sein ansehnlich werdendes Waffenarsenal kunstfertig einzusetzen.

Ist der Weg in die vom Untergang bedrohte Stadt Khorinis erst einmal gemeistert, beginnt dort das eigentliche Abenteuer. Nun muss der Spieler bestimmen, welchen Charakter er durch die gotische Fantasiewelt steuern will. Der Held entwickelt sich je nach Vorliebe zu einem kämpferischen Milizionär, schließt sich den kriegerischen Söldnern an, die vor der Stadt lagern, oder geht ins Kloster und optimiert seine geistigen Fähigkeiten bis hin zur Zauberei.

Blutrünstige Drachen lauern dem Rollenspiel-Ego auf

Hoffentlich ausreichend ausgebildet erlebt unser Spielcharakter in den folgenden vier Kapiteln noch zahllose finstere Abenteuer, kämpft gegen blutrünstige Drachen, besiegt die Suchenden - dunkle Gesellen vom Schlage der Schwarzen Reiter von J.R.R. Tolkien - und findet das „Auge des Innos“, ein wertvolles Artefakt, mit dem er die Stadt vor dem Untergang durch Orkheere und Bürgerkriege retten kann.

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