Gadget des Tages

Gopro Hero 3 - 3, 2, 1...Action!

08.02.2013 | von 
Tobias Wendehost
Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
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Mountainbikern und Surfern dürfte Gopro ein Begriff sein. Das Unternehmen stellt Kameras für Action-Aufnahmen her. Seit kurzem ist die neue Hero 3 erhältlich.

Wer bei tristem Wetter vom Fernweh geplagt ist oder wen gerade der Kitzel für Snowboard-, Surf- oder Downhill-Abenteuer packt, sollte sich zurücklehnen und folgendes Video anschauen.

Die gezeigten Aufnahmen sind von Gopro mit einer der vier neuen Hero 3-Kameras (Black Edition, Black Edition-Surf, Silver Edition und White Edition) aufgezeichnet wurden. Alle vier Geräte haben einige Gemeinsamkeiten: Zum einen Sie sind sehr robust. Der wasserdichten Hülle soll ein größerer Sturz nichts anhaben können. Da sie für extreme Einsätze gedacht sind, dürfen die Kameras nicht viel wiegen. Laut Gopro bringen die Kameras nur 74 Gramm auf die Waage.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist ein integriertes Wifi-Modul. Wie bei den meisten neueren Kameras lassen sich auf diese Weise Bilder und Videos relativ einfach Online stellen. Neu an den vier Editionen ist, dass sie sich mit Hilfe der Gopro App steuern lassen. Diese ist kostenlos für Apple- und Android-Geräte verfügbar.

Alle Modelle können in 1080p (Full-HD) aufnehmen. Dennoch unterscheiden sich die Gadgets bei Foto- und Video-Aufnahmen. Die Black Edition und Black Edition-Surf erreichen mit zwölf Megapixel den höchsten Wert. Die White Edition schafft dagegen nur fünf Megapixel.

Prunkstück der Black Edition und Black Edition-Surf Kameras sind die Video-Modi. Die beiden Kameras bieten Auflösungen zwischen 720p und 4K Cin (4096 mal 2160 Pixel). Gopro wirbt hierbei mit der Fähigkeit, "professionelle Videos in Kinoqualität" zu erreichen. Im sogenannten Protune-Modus schafft das Gadget laut Hersteller eine zwei Mal höhere Auflösung und Bildrate als frühere Modelle. Die Bilder lassen sich je nach Auflösung in ultraweit schießen.

Im Fotomodus kann der Nutzer verschiedene Serien-Ablichtungen machen, wobei die Black Edition und die Black Edition-Surf bis zu zehn Bilder pro Sekunde ermöglicht. Die White Edition erreicht immerhin noch drei Fotos pro Sekunde. Alle Modelle haben einen Lithium-Ionen-Akku im Gepäck, dessen Ausdauer stark vom Aufnahme-Modus abhängt.

Um seine Fotos und Videos abzuspeichern, unterstützen die Hero 3-Modelle MicroSD-Karten bis zu einer Kapazität von 64 Gigabyte. Die Daten lassen sich mit einem USB-Kable auf den heimischen Rechner abspeichern. Unterstützt werden PCs und Notebooks mit Windows- und OSx-Betriebssystem. Als Mindestsystemanforderung empfiehlt Gopro hierfür einen Intel-Core-i5-Prozessor und eine NVidia- oder ATI-Grafikkarte. Zudem sollte man mindestens vier Gigabyte RAM haben.

Wie die Ausstattung der Kameras variiert auch der Preis erheblich. So kostet die Gopro White Edition mit Zubehör etwa bei Amazon 250 Euro. Die Silver Edition wird für 300 Euro angeboten. Am kostspieligsten ist die Black Edition mit 424 Euro. Zum Lieferumfang gehören verschiedene Aufsätze, Halterungen und Schnallen mit denen sich die Kameras beispielsweise an Helmen oder direkt an Fahrrädern montieren lassen. Weitere Informationen erhält man auf der Website von Gopro.

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