Gerüchte um neuen TK-Service

Google Voice kommt - bald

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Der neue Service Google Voice braucht noch ein wenig Zeit. Angeblich hat sich der Konzern in den USA bereits eine Million Telefonnummern reservieren lassen.

In den USA läuft der Buzz um einen neuen Service von Google allmählich an. Die Rede ist von Google Voice, einem TK-Service, mit dem sich eine Art von "Unified Communications" für den Hausgebrauch einrichten lässt. So hat die CW-Schwesterpublikation "NetworkWorld" Gerüchte aufgeschnappt, wonach Google beim TK-Anbieter Level 3 rund eine Million Telefonnummern reserviert hat. Unter diesen Nummern sollen Nutzer von Google Voice künftig alle eingehenden Anrufe weiterleiten können - an das Handy, den Anschluss im Büro oder das private Festnetz. Die Unternehmen wollten die Reservierung nicht kommentieren.

Google Voice soll Sprachnachrichten in Texte umwandeln können, erlaubt Konferenzschaltungen mit mehreren Teilnehmern, den Transfer von Gesprächen zwischen den Anschlüssen des Nutzers und den Mitschnitt sowie die Abschrift von Gesprächen. Zudem kann man Google Voice und die Kontakte von Gmail/Googlemail integrieren. Die Technologie stammt von der Firma GrandCentral. Diese war im Juli 2007 von Google für einen nicht genannten Preis übernommen worden. Nutzer von GrandCentral können die Voice-Beta bereits nutzen (in Übersee). Für alle anderen gilt: coming soon. Kosten soll der Service nichts.