Telefon 2.0

Google Voice jetzt US-weit verfügbar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat seinen Internet-Telefoniedienst "Google Voice", der bislang nur über Einladung zugänglich war, jetzt für alle US-Bürger freigeschaltet.

Google hat Voice aus dem Service der zugekauften Firma GrandCentral weiterentwickelt. Zentrales Feature des Dienstes ist eine einheitliche Rufnummer, die der Nutzer auf beliebige Festnetz- und Mobilnummern weiterleiten kann. Dazu kommen eine zentrale Mailbox, die sich sowohl vom Telefon als auch im Browser nutzen lässt, Integration mit der Gmail-Inbox und dem Browser Chrome sowie weitere Nettigkeiten wie die Weiterleitung von SMS als E-Mail. Dieses Video erklärt in anderthalb Minuten, was Google Voice alles kann:

Anmelden kann man sich bei Google Voice nur über eine US-amerikanische IP-Adresse und mit einer US-amerikanischen Telefonnummer. Diese Hindernisse können findige Nutzer auch im Rest der Welt zwar umschiffen - dieses Unterfangen ist allerdings witzlos, da Voice keinerlei internationalen Rufnummern für die Weiterleitung erlaubt. Ob und gegebenenfalls wann Google den Voice-Dienst auch international anbieten will, ist bislang nicht bekannt.