Für Java und BlackBerry

Google verbessert mobilen Mail-Client

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat "Gmail for mobile 2.0" für Java-fähige (J2ME) Mobiletelefone und BlackBerry-Handhelds veröffentlicht.

Die neue Version für den Zugriff auf Gmail- (in Deutschland Google-Mail-) und Google-Apps-Postfächer bringt eine Reihe wichtiger Neuerungen mit sich. Dazu gehören

  • höhere Geschwindigkeit, weicheres Scrollen und kein "Einfrieren" mehr,

  • schnelles Umschalten zwischen mehreren Accounts, etwa einem privaten Google-Mail- und einem Apps-Konto in der Firma,

  • die Möglichkeit, mehrere Entwürfe auf dem mobilen Endgerät zu speichern und erst zum Schluss zu entscheiden, welche Nachricht letztlich verschickt wird,

  • neue Tastenkürzel wie "z" für Undo, "k" für den Wechsel zu einer neueren Konversation oder "j" zu einer älteren (alle Kürzel stehen unter "Menü/Hilfe"), sowie

  • einfacher Offline-Support - man kann nun auch ohne Mobilfunk-Signal neue E-Mails verfassen und die zuletzt eingegangenen lesen. Ausgehende Mails kommen in den Postausgang und werden automatisch versandt, sobald wieder ein Netz zur Verfügung steht.

Google weist ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle Features auf jedem Endgerät verfügbar sind. Gmail for mobile 2.0 ist außerdem in 35 Sprachen lokalisiert. Herunterladen kann man den neuen Client, indem man im Handy-Browser den URL m.google.com/mail ansurft.