Windows-Desktops auf Chromebooks

Google und VMware kooperieren

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Auch Google weiß, dass die meisten Menschen wenigsten ab und an mal ein Windows-Programm nutzen müssen.

Der Internet-Riese hat daher auf der VMware Partner Exchange 2014 eine Kooperation mit dem Virtualisierungsspezialisten angekündigt. Über VMwares Horizon DaaS (Desktop-as-a-Service) sollen Nutzer von Chromebook-Laptops im Unternehmen und unterwegs auf Windows-Desktops mit "Legacy"-Anwendungen zugreifen können.

Googles Highend-Chromebook Pixel ist in freier Wildbahn nur äußerst selten anzutreffen.
Googles Highend-Chromebook Pixel ist in freier Wildbahn nur äußerst selten anzutreffen.
Foto: Google

VMware Horizon DaaS ermöglicht es, Desktop-Umgebungen zu zentralisieren und als Cloud-Dienst zu verwalten. Unternehmen, die Chromebooks so einsetzen (wollen), können die Lösung zunächst on-premise im eigenen RZ installieren und künftig als fully Managed DaaS-Service über VMware oder dessen vCloud-Service-Provider-Partner (VSPPs) hybrid oder aus der Cloud beziehen.

Auf einem Chromebook - das VMware in seiner Ankündigung nun als Alternative zu herkömmlichen Firmen-PCs positioniert - kann man dann Anwendungen, Daten und Desktops aus einem Web-basierenden App-Katalog mittels der HTML5-Technologie "Blast" von VMware anzeigen und nutzen. Anwender haben bei der Verbindung die Wahl zwischen Virtual Desktop Infrastructure (VDI) oder Remote Desktop Services (RDS).