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"Input Tools"

Google treibt Internationalisierung voran

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mit seinen neuen "Input Tools" trägt Google der Tatsache Rechnung, dass die vernetzte Welt vielsprachig ist.

Laut Wikipedia gibt es auf der Welt rund 6500 Sprachen - auch wenn davon etliche vom Aussterben bedroht sind; derzeit werden die häufigsten 50 Sprachen von rund 80 Prozent der Menschheit als Muttersprache (und von rund 90 Prozent auch als Zweitsprache) gesprochen, alle anderen (noch) existierenden Sprachen von den restlichen 20 beziehungsweise zehn Prozent der Menschen.

Das Internet wird allerdings noch immer vom Englischen als "lingua franca" dominiert, was unter anderem dem Entstehen der Computerindustrie im Silicon Valley geschuldet ist. Dank neuerer Entwicklungen wie Unicode schreitet die Internationalisierung aber voran. Einen weiteren großen Schritt in diese Richtung macht nun der Internetkonzern Google mit seinen Input Tools, mit denen man zwischen 80 verschiedenen Sprachen und Eingabemethoden umschalten kann.

Die kostenlosen Input Tools sind für Google-Dienste, den Google-Browser Chrome, mobile Endgeräte mit Android-Betriebssystem sowie auch für das weltweit dominierende PC-Betriebssystem Windows von Microsoft erhältlich.