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Hollywood dankt

Google stuft Raubkopien herab

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Webseiten mit vielen Raubkopien werden künftig wohl sehr viel weiter unten in den Google-Suchergebnissen aufschlagen.

Das kündigte Google-Manager Amit Singhal am Wochenende im Google-Blog "Inside Search" an. Als weiteres Signal für den Ranking-Algorithmus bezieht Google demnach künftig auch die Anzahl der Anträge auf Entfernen urheberrechtlich geschützter Inhalte für eine Webseite mit ein. Das sollte Nutzern dabei helfen, legale und qualitativ hochwertige Inhalte leichter zu finden, schreibt Singhal (und im Umkehrschluss natürlich illegale Inhalte weniger leicht, Anm. d. Red.).

Material für das neue Signal hat Google in ausreichender Menge: Aktuell bearbeite der Internet-Konzern nach eigenen Angaben an einem einzigen Tag mehr "Copyright Removal Notices" als noch im ganzen Jahr 2009, so Singhal weiter; allein in den vergangenen 30 Tagen seien das mehr als 4,3 Millionen URLs gewesen.