Google erklärt Verzögerung beim modularen Smartphone

Google Project Ara hat Probleme mit Magneten

20.08.2015
Google erklärt mittlerweile auf seinem Tweet, warum, sich das modulare Smartphone-Projekt Ara verzögert. Offenbar gibt es Probleme mit Haltemagneten.
Probleme mit Magneten bremsen die Fortschritte bei Googles modularem Smartphone-Projekt Ara.
Probleme mit Magneten bremsen die Fortschritte bei Googles modularem Smartphone-Projekt Ara.
Foto: Google

"No more electropermanent magnets" heißt es auf der Twitter-Präsenz zu Googles Project Ara, keine elektropermanenten Magnete mehr. Der Hashtag #FailedTheDropTest dürfte dann auch den Grund für die Abkehr von der durchaus spannenden Technik liefern: Offenbar vertrugen die bei leichter Spannung magnetisch am Endoskelett haftenden Module keine Stürze und lösten sich in den Drop-Tests vom Trägergehäuse. Diese Erkenntnis kam dem Team im mittlerweile recht weit vorangeschrittenen Projekt reichlich spät und dürfte damit auch einen herben Rückschlag für Ara bedeuten. Nun muss nach einem neuen Halterungsmechanismus für die Module geforscht werden.

Einem weiteren Tweet ist zu entnehmen, dass Google einen potenziellen Ersatz sogar bereits gefunden hat und derzeit entsprechende Tests durchführt. Näher ins Detail geht das Unternehmen aber nicht.

Nach ersten Gerüchten am vergangenen Montag gab Google am Dienstag offiziell bekannt, dass Project Ara nicht wie ursprünglich geplant in diesem Jahr starten wird. Eigentlich sollte im Laufe des Sommers ein Feldtest für das modulare Smartphone in Puerto Rico stattfinden, nun wurde der Start auf das Jahr 2016 verschoben. Auch will Google nicht mehr in Südamerika testen lassen, sondern in einigen noch nicht näher benannten Orten in den USA.

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Thomas

Warum kommen die Module nicht einfach hinter eine Abdeckung, so wie bei anderen Smartphones auch ?! Man wird die Module ja nicht jeden Tag 2x austauschen wollen. Sieht auch besser aus. Die Idee gefällt mir gut, nur mit dem bunten Aussehen der Kacheln habe ich so meine Probleme.

Opti Optimal

von wegen "Umstrukturierung des Unternehmens". Bockmist hat man da erforscht und wollte einen anderen Grund vorschieben und die zukünftige Klientel als Deppen verkaufen. Zum Glück haben sie sich doch noch besonnen und ihre Aussage revidiert.

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