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Google mit neuem offiziellem URL-Kürzer

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Nach dem mittlerweile auch öffentlichen goo.gl hat sich Google einen weiteren offiziellen URL Shortener zugelegt.
goo.gl ist für alle da - g.co dagegen nur für den Google-Hausgebrauch.
goo.gl ist für alle da - g.co dagegen nur für den Google-Hausgebrauch.

Der hat die Adresse g.co und soll ausschließlich auf Google-eigene Produkte und Dienste verweisen. Google tut es damit Twitter nach, das sich bereits vor einiger Zeit die t.co gesichert hatte und darüber alle via Web-Interface eingetragenen Links auf Malware prüft und kürzt.

Den neuen g.co kann nur Google selbst nutzen und will das auch nur tun, um auf hauseigene Webseiten zu verweisen. Wer auf einen g.co-URL trifft, kann mithin sicher sein, dass er beim Klick darauf auch wirklich auf einer Google-Webseite landet. goo.gl bleibt weiter in Betrieb.

In einem Blogpost bedankt sich Google beim kolumbianischen Registrar .CO Internet SSA für die Kooperation bei der Bereitstellung der neuen Kürzer-Domain. Mit einem Buchstaben von der Zwei-Letter-Endung haben die .co-Adressen einen unschlagbaren Vorteil - kürzer geht's nicht, und das ist besonders im zeichenbeschränkten Umfeld von Twitter wertvoll.