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Kunden können präzisieren

Google Maps wird interaktiver

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Ab heute können angemeldete Google-Nutzer Informationen im Kartendienst Google Maps direkt bearbeiten oder verändern, um ihr Wissen und ihre Kenntnisse über Gegebenheiten vor Ort einzubringen

Nach dem Einloggen in ihren Account und der Suche nach einer Adresse oder einer Firma haben Nutzer laut Google nun die Möglichkeit, den Markierungspfeil so umzustellen, dass er einen bestimmten Ort genauer kennzeichnet. Zunächst lassen sich nur die Markierungen in Google Maps bewegen. In Kürze soll diese Funktion so erweitert werden, dass die Nutzer auch Informationen über Unternehmen und neue interessante Orte bearbeiten, verändern und hinzufügen können.

Satellitenbild von Deutschland in Google Maps
Satellitenbild von Deutschland in Google Maps

"Präzise, detaillierte regionale Informationen über Wohngegenden, Städte und die uns umgebende Welt sind für unsere Nutzer wichtig, und niemand kennt eine Stadt besser als die Menschen, die dort leben", sagt der deutsche Google-Sprecher Stefan Keuchel. "Wir sind der Meinung, dass das Wissen unserer Anwender die Tiefe und Breite der Informationen in Google Maps verbessern und erweitern wird und damit allen Nutzern eindrucksvolle und greifbare Erlebnisse ermöglicht."

Obwohl Überarbeitungen und Änderungen sofort in Google Maps sichtbar seien, gebe es "diverse Einrichtungen, die sicherstellen, dass die von den Nutzern überarbeiteten, geänderten oder hinzugefügten Informationen korrekt und sinnvoll sind". Parallel zur Freigabe würden alle Änderungen von Moderatoren überprüft. Deder Nutzer habe zudem die Möglichkeit, fehlerhafte Änderungen oder Missbrauch zu melden.