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Web-Interface

Google Mail 100 Minuten lang down

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der E-Mail-Service Gmail (hierzulande: Google Mail) des Internet-Konzerns Google war gestern zeitweise für Millionen Nutzer in aller Welt nicht mehr zugänglich.
Vorbildlich: Google-Sprecher Stefan Keuchel (@frischkopp) hielt seine Twitter-Follower bis spät in die Nacht auf dem Laufenden.
Vorbildlich: Google-Sprecher Stefan Keuchel (@frischkopp) hielt seine Twitter-Follower bis spät in die Nacht auf dem Laufenden.

Erst am Dienstag gegen 22.30 Uhr MESZ habe der Dienst wieder voll funktioniert, so das Unternehmen in Mountain View (US-Bundesstaat Kalifornien). "Wir fühlen Euren Schmerz", schrieb Google-Direktor David Besbris in einer ersten Entschuldigung im offiziellen Gmail-Blog des Unternehmens. Gmail litt dem US-Fernsehsender CBS zufolge schon am Montag zeitweise unter Störungen.

In Deutschland hielten die Google-Sprecher Stefan Keuchel und Kay Oberbeck die Nutzer über ihre Twitter-Konten über die Störung auf dem Laufenden. Der Ausfall betraf im Übrigen nur das Web-Interface von Gmail. Über die klassichen Mail-Protokolle POP3 und IMAP sowie über das Gmail-Widget für iGoogle konnte man die Nachrichten in Google Mail weiterhin empfangen. Google hat das Problem mittlerweile analysiert und will dafür sorgen, dass ein solcher Ausfall zukünftig nicht mehr passiert.

Gmail wird von vielen Millionen Menschen weltweit benutzt und ist der weltweit drittgrößte Webmail-Dienst nach Yahoo! und Hotmail (Microsoft). Ausfälle von Gmail gab es bereits im Februar sowie im vergangenen Jahr im April, August und Oktober.