Apps, Cloud-Plattform und mehr

Google macht Security-Audits erstmals publik

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat sich die Sicherheit verschiedener Produkte frisch verbriefen lassen. Und davon darf sich auch jedermann überzeugen.

Google hat erneut Apps (for Business und Education), seine Cloud-Plattform sowie neu auch den "Social Layer" Google+ und die Konferenztechnik Hangouts nach ISO 270001 zertifizieren und Audits nach SOC 2 und SOC 3 Typ II unterziehen lassen, wie der Internet-Konzern in seinem Enterprise Blog mitteilt. Sowohl das bereits im April aufgefrischte ISO-27001-Zertifikat (PDF-Link) als auch der von Mitte Juli datierende SOC-3-Prüfbericht (PDF-Link) sind erstmals auch öffentlich einsehbar.

Foto: Google

Die wenigsten Unternehmen dürften mit ihrer Infrastruktur aucn nur ansatzweise ein mit Googles Public Cloud vergleichbares Sicherheits- und Datenschutzniveau erreichen. Die jetzt betonte Transparenz dürfte indes vor allem der Tatsache geschuldet sein, dass die Sicherheitsbedenken von Anwendern gegenüber vor allem US-amerikanischen Cloud-Anbietern durch die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden gewiss nicht kleiner geworden sind.