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Page setzt Prioritäten

Google macht die Google Labs zu

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der neue alte Google-Chef Larry Page treibt die Fokussierung seiner Firma weiter voran. Auf seiner Streichliste stehen auch die Google Labs.
Wird zugemacht: Die Google-Labs-Webseite
Wird zugemacht: Die Google-Labs-Webseite

Die Labs versammelten auf einer zentralen Webseite diverse frühe Prototypen von Produkten, die oft von Mitarbeitern im Rahmen ihrer 20 Prozent Forschungszeit entwickelt wurden und später entweder zu veritablen Produkten - wie Gmail, in Deutschland Google Mail - oder eingestampft wurden.

Nun wird Google Labs zugemacht, wie der Konzern in einem Blogpost ankündigte. Die aktuellen Experimente werden teils eingestellt, teil in verschiedene Produktbereiche übernommen. Und die zu Android-Apps gewordenen Projekte bleiben weiterhin im Android Market verfügbar.

Google betont im Firmenblog, dass es natürlich auch weiterhin sein hohes Innovationstempo beibehalten und auch künftig Innovationen in einem frühen Stadium verfügbar machen will - ein Beweis dafür sei der im vergangenen Monat gestartet Feldtest von Google+. Die "produktinternen" Labs für neue Funktionen in beispielsweise Gmail oder Maps bleiben wie gehabt bestehen.