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Google kooperiert mit Bearingpoint

14.02.2006
Bearingpoint soll Google dabei helfen, seine Such-Appliances und die Enterprise-Ausführung seiner Desktop-Suche bei Firmen unterzubringen.

Es handelt sich dabei um die erste größere Partnerschaft von Google mit einem namhaften IT-Dienstleister. Bislang wird die Firma für den Unternehmenseinsatz eher als Anbieter vom Lowend-Systemen gesehen, die einfach zu nutzen, aufzusetzen und zu warten sowie generell günstiger zu haben sind als die von Wettbewerbern wie Autonomy, Verity oder Fast Search & Transfer. Gegen diese will Google aber verstärkt antreten, und dazu muss es seine Produkte mit hochwertigen Services kombinieren.

Bearingpoint findet Googles Konzept der Simplizität jedenfalls gut und hat es deswegen für seine neue Enterprise Search Practice auserkoren. "Traditionelle Plattformen für die Unternehmenssuche sind sehr teuer und für die IT-Abteilungen schwierig zu implementieren. Sie entsprechen auch nicht den Anforderungen der Endnutzer und finden daher nur wenig Verbreitung", erklärte Chris Weitz, Managing Director der neuen Sparte Search Solutions, die ihren Sitz wie Google im kalifornischen Mountain View hat. "Googles Modell ist das richtige."

Bearing Point will unter anderem mit Integrationsdiensten und Anwendungs-Plug-ins Googles Desktop-Suche für Unternehmen für bestimmte Branchen maßschneidern. Außerdem hat der Dienstleister Erweiterungen für bestimmte Datenspeicher von Drittanbietern und Unternehmensanwendungen gebaut. Die Partnerschaft ist zwar nicht exklusive, beide Firmen haben aber laut Dave Girouard, General Manager von Googles Unternehmenssparte, bereits nennenswerte Ressourcen und Anstrengungen hineingesteckt und betrachten einander als jeweils bevorzugte Partner im Bereich Enterprise Search. (tc)