Matt Cutts

Google könnte werbeüberladene Seiten abstrafen

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
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Google könnte demnächst Webseiten, die ihre Kunden mit übermäßig viel Werbung belästigen, in seinen Suchergebnissen abstrafen.
Matt Cutts (hier frisch rasiert) leitet das Web Spam Team bei Google.
Matt Cutts (hier frisch rasiert) leitet das Web Spam Team bei Google.
Foto: mattcuts.com

Und zwar noch über das hinaus, was der Internet-Konzern mit seinem "Panda"-Update bereits geändert hat. Zumindest will das Danny Sullivan vom renommierten Branchendienst "Search Engine Land" aus einem Vortrag von Matt Cutts bei der Pubcon gestern herausgehört haben.

Cutts leitet das Web Spam Team bei Google. Der Konzern arbeite an Algorithmen, die herausfinden "welches die wirklich wichtigen Dinge sind, wie viel Content im sichtbaren Bereich zu finden ist". "Wenn Sie Anzeigen haben, die Ihre Inhalte verdecken, sollten Sie das überdenken", gab Cutts Publishern mit auf den Weg. "Sehen sie [Ihre Besucher] Content oder irgendetwas anders, das ablenkt oder nervt?"

Sullivan weist darauf hin, dass vielfach angenommen wird, der neue Panda-Algorithmus von Google stafe werbeüberladene Seiten bereits ab. Die aktuellen Anmerkungen von Matt Cutts wertet der Experte als Hinweis darauf, dass dies entweder noch nicht der Fall ist oder das Google an noch spezifischeren Änderungen arbeitet.

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