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Google entwickelt sein Kernprodukt weiter

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat gestern eine Reihe von Neuerungen bei seiner Websuche angekündigt.

Der sogenannten Knowledge Graph - eine Google-interne Datenbank mit Daten von 500 Millionen real existierenden Menschen, Orten und Dingen mit 3,5 Milliarden Attributen und Verknüpfungen untereinander - fließt nun erstmals auch außerhalb der USA in die Suchergebnisse ein, um deren Relevanz zu verbessern. Allerdings zunächst nur in allen englischsprachigen Google-Märkten, wie Google im Firmenblog mitteilt; hierzulande werden wir uns wohl noch eine Weile gedulden müssen.

Google nutzt die Technik aus dem im Mai vorgestellten Knowledge Graph außerdem, um bei semantisch schwierigeren Suchbegriffen die schon während der Eingabe erscheinenden Suchvorschläge zu gruppieren oder gleich eine ganze Liste zusammengehöriger Resultate auszugeben.

Google beginnt außerdem, zunächst im Rahmen eines eingeschränkten Feldversuchs, auf Wunsch auch Ergebnisse aus dem Gmail-Posteingang eines angemeldeten Nutzers einzublenden.

Last, but not least hat der Konzern die für Android schon seit einigen Wochen verfügbare verbesserte Sprachsuche ("Voice Search") jetzt auch auf iPhone und iPad portiert. Die verbesserte App setzt iOS ab Version 4.2 voraus und macht unter anderem Apples eingebauter digitaler Assistentin "Siri" ernsthafte Konkurrenz.