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Google Earth: YouTube-Videos zeigen Sehenswürdigkeiten

12.10.2007
Von pte pte
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat in seinen Weltkartendienst Google Earth Videos des Tochterunternehmens YouTube integriert.

Abhängig vom Ort, an dem sich der virtuelle Tourist gerade befindet, kann er sich passende Clips über die Region, Städte oder Sehenswürdigkeiten ansehen. Zu entdecken gibt es beispielsweise das Brandenburger Tor in Berlin oder das Kolosseum in Rom. Eine virtuelle Reise nach Maui führt hingegen zu Videos über Surfer, Taucher und das Leben unter Wasser. Daneben sind natürlich auch Spaßvideos der User zu finden. Zur Umsetzung des neuen Services integrierten die Techniker einen neuen Layer in das Google-Earth-Programm. User können diesen auf Wunsch im Ordner "Empfehlungen" aktivieren.

Schließlich erscheint das YouTube-Logo an jenen Stellen auf dem Globus, wo Videos abgerufen werden können. Fährt der Benutzer mit der Maus über das Icon, so wird der Titel angezeigt. Ein Klick auf das Icon öffnet das Video in einem Popup (zumindest in der Windows-Version). "Jeder User kann seine YouTube-Videos mit Google Earth verlinken. Als Korrektiv dient letztendlich die Community", erklärt Google-Sprecher Kay Oberbeck im Gespräch mit pressetext. Somit sind natürlich nicht nur touristisch interessante Videos zu finden, sonder auch Spaßclips. Wie bei YouTube können User auch hier jene Videos markieren, die nicht den Richtlinien entsprechen. "Sobald ein Clip von einem User mit einer Flag versehen wurde, wird er nicht mehr angezeigt", führt Oberbeck aus.

Bisher bot Google Earth seinen Nutzern an, Fotos über den Bilderdienst Panoramio direkt auf dem Google-Earth-Globus zu verlinken. "Uns geht es darum, ein Gefühl für einen Ort zu vermitteln. Fotos zeigen zwar Ansichten des Ortes, Videos fügen jedoch noch das Lebensgefühl hinzu. Die Kombination des 'Wo' von Google Earth mit dem 'Was' von YouTube erzeugt ein Erlebnis, das viel umfassender und fesselnder ist", führt Michael Jones, technischer Leiter von Google Earth, aus. Das YouTube-Feature ist seit gestern, Donnerstag, verfügbar. Mittlerweile finden sich schon viele Tausende Video-Icons auf der virtuellen Weltkugel. (pte)