"Cloud Connect"

Google Docs erhält Anschluss an Microsoft Office

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Google hat damit begonnen, die Übernahme von DocVerse in ein Ergänzungsprodukt für seine gehosteten Büroprogramme "Google Docs" umzumünzen.
Die Cloud-Connect-Toolbar in Microsoft Word
Die Cloud-Connect-Toolbar in Microsoft Word

Mit "Google Cloud Connect for Microsoft Office" lassen sich Dokument aus den Microosft-Office-Versionen 2003, 2007 und 2010 für Windows mit der Google-Cloud synchronisieren. Mit dem ersten Abgleich werden die Dateien gebackuped, erhalten einen eineindeutigen URL und lassen sich von überall - auch auf mobilen Endgeräten - über Google Docs öffnen.

Einmal in der Google-Cloud, lassen sich Dokumente mit mehreren Nutzern teilen und sogar gleichzeitig bearbeiten - auch das direkt aus Microsoft Office heraus. Dabei wird wie in Google Docs üblich eine komplette Versionshistorie mitgeführt, über die man jederzeit zu einem früheren Stand zurückkehren kann.

Meldungen zur Lösungen potenzieller Sync-Konflikte in der Sidebar
Meldungen zur Lösungen potenzieller Sync-Konflikte in der Sidebar

Google Cloud Connect for Microsoft Office ist aktuell noch nicht für jedermann zugänglich. Interessierte Firmen, die Google Apps for Business abonniert haben, konnten sich aber gestern kurzzeitig als frühe Tester bewerben. Das Interesse war allerdings so groß, dass Google schon mehr als genug Freiwillige gefunden hat und keine weiteren Anfragen mehr berücksichtigt.

Shan Sinha, ein Mitgründer von DocVerse und mittlerweile Group Product Manager bei Google, kündigt im Google Enterprise Blog an, dass Cloud Connect for Microsoft Office in seiner endgültigen Version kostenlos und auch für Endkunden angeboten wird, die "nur" die kostenlose Version von Google Docs verwenden. Eine Mac-Version der Lösung ist vorerst leider nicht in Sicht. Sinha begründet dies mit der mangelnden Unterstützung offener APIs in Microsoft Office für den Mac.