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Google Chrome wird unternehmensfreundlicher

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Google-Browser Chrome bekommt eine Reihe neuer Features, die vor allem Administratoren in Unternehmen ansprechen sollen.

Chrome lässt sich nun endlich über einen MSI-Installer zentral ausrollen. Außerdem unterstützt der Google-Browser jetzt verwaltete Gruppenrichtlinien. Über vordefinierte Policies und Templates kann der Systemadministrator Einstellungen für Sicherheit und Privatsphäre vorgeben. Auch das IE-Plug-in "Google Chrome Frame", das die WebKit-basierende Rendering-Engine von Chrome für den Microsoft-Browser bereitstellt, unterstützt die Verwaltung über Gruppenrichtlinien. Das neue Enterprise-Subsystem für die Windows-, Mac- udn Linux-Versionen von Chrome wurde übrigens bei Google in München unter Leitung des dortigen Entwicklungschefs Wieland Holfelder entwickelt.

Zahlende Google-Apps-Nutzer erhalten für die neuen Unternehmensfunktionen von Chrome im Rahmen ihres Deployments Support via Telefon und E-Mail. Daneben hat Google aber auch allgemeinere Informationen für Administratoren veröffentlich, die Chrome in ihrer Firma einsetzen wollen.

Ein Kommentar zu der Ankündigung im Google Enterprise Blog fragt allerdings nicht ganz zu Unrecht, wie Google denn bitteschön seinen Browser für "ready for business" erklären könne, wenn der nicht mal über eine Druckereinrichtung oder Seitenvorschau verfüge. Bleibt nur zu hoffen, dass Wieland Holfelder und Co das als nächstes angehen…