Flipboard-Konkurrenz

Google bringt Currents nach Deutschland

12.04.2012
Google bringt seine Medien-Anwendung Currents für Tablet-Computer und Smartphones jetzt auch weltweit heraus.
Google Currents auf dem iPad
Google Currents auf dem iPad

Die App stehe ab sofort für Android- und Apple-Geräte kostenlos zum Download bereit, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Currents präsentiert digitale Inhalte in einem Magazinformat, das für mobile Geräte optimiert ist. Anwender können die Medien kostenlos abonnieren. Zum Start in Deutschland sind unter anderem die "Financial Times Deutschland" und der "Kicker" dabei. Google hatte die App im Dezember zunächst nur für US-Nutzer herausgebracht.

Mit der App können sich Nutzer aus einem Angebot von Medien ein eigenes Nachrichten-Menü zusammenstellen. Die Optik erinnert an die populäre iPad-Anwendung Flipboard, die ebenfalls Inhalte aus dem Netz aufbereitet. Zu den deutschsprachigen Kooperationspartnern gehören auch die "Neue Zürcher Zeitung", Zeitschriften wie "National Geographic" und "Schöner Wohnen" sowie die Firma Blogwerk mit Blogs wie "Netzwertig". Auch die regionale "Deister- und Weserzeitung" aus Hameln ist vom Start weg dabei.

Deutsche Nutzer können auch internationale Currents-Ausgaben einbinden. In den USA gibt es nach Angaben von Google bereits fast 400 Verlagspublikationen und mehr als 14.000 selbst produzierte Veröffentlichungen. Dazu gehören Versionen von Medien wie dem Online-Magazin "Huffington Post", dem TV-Sender "ABC News" und dem Wirtschaftsmagazin "Forbes". Auch RSS-Feeds und öffentliche Meldungen aus dem Sozialen Online-Netzwerk Google+ lassen sich einbinden.

Currents steht allen Medienhäusern und Bloggern offen, sie können über eine Plattform eigenhändig Inhalte veröffentlichen. Design und Format lassen sich dabei an die eigene Marke anpassen. (dpa/tc)