Frost & Sullivan

Google betritt den Markt für Unified Communications & Collaboration

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Die Analysten von Frost & Sullivan sehen in den vorangegangenen Übernahmen und neuen Diensten ein Zeichen dafür, dass der Internet-Riese sich nun die UCC-Branche vorknöpft.

Eine Woge von Übernahmen - insbesondere Android, 2Web Technologies, Marratech, GrandCentral und Gizmo5 - sowie kürzlich entwickelte und lancierte Produkte weisen laut einer Marktanalyse von Frost & Sullivan darauf hin, dass sich Google in Richtung UCC-Markt bewegt. Obwohl Google hier ein Neueinsteiger sei, dürfte sich die Company mit ihrer proaktiven Vorgehensweise sowie den reichlich vorhandenen Kapital- und Personalressourcen in den nächsten Jahren zu einem bedeutendem UCC-Teilnehmer entwickeln, spekulieren die Experten.

"Obwohl nicht öffentlich verkündet, ist klar, dass Google in den UCC-Markt einsteigt", so Dorota Oviedo. Die Analystin bei Frost & Sullivan schätzt, dass das Unternehmen seinem Portfolio kontinuierlich neue UCC-Anwendungen hinzufügt und sich darauf konzentriert diese zu integrieren.

"Die von Google praktizierte Innovationskultur, die zahlreichen Übernahmen und die Offenheit gegenüber unabhängigen Entwicklern haben in den letzten Jahren zu einer Reihe von Produktlancierungen im Bereich UCC geführt, die zusätzlich zu Google Apps einen VoIP-Dienst (Google Voice), ein Social-Media-Tool (Google Buzz), mobile Dienste (Android) und eine - kürzlich wieder eingestellte - Online-Collaboration-Plattform (Google Wave) umfassen", so Oviedo.