Neue Chromebooks

Google anerkennt die Realität in Unternehmen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Unternehmen wollen und können nicht alle Daten und Anwendungen in die Cloud packen.

Genau das aber war das Postulat der ursprünglichen Chromebooks von Google - einfach ausgestattete Notebooks, die wenig mehr taten als in den Chrome-Browser zu booten, alle Software in der Cloud zu fahren und auch alle Daten dort zu speichern. Mit neuen "Chromebooks for Work" kommen aber auch Google und seine Hardwarepartner mittlerweile in der Unternehmensrealität an. Zusammen mit Dell hat Google gerade ein neues Midrange-Chromebook vorgestellt, das mit neuer Software Legacy-Anwendungen über Virtualisierung erschließt und überhaupt den Zugang zu Firmensoftware erleichtert, die nicht in der "Wolke" läuft.

Neue Chromebooks - links Googles Pixel und rechts das neue Dell, dazwischen das Flip von Asus
Neue Chromebooks - links Googles Pixel und rechts das neue Dell, dazwischen das Flip von Asus
Foto: Google

"Vor rund einem Jahr waren wir bei einer Zementfirma mit 3000 Angestellten und 15.000 Legacy-Applikationen", sagte der für Chrome in Unternehmen zuständige Google-Manager Rajen Sheth der "New York Times". "Das war schon ein Aha-Erlebnis für uns." "Viele Firmen haben 30 Jahre alte Anwendungen", ergänzt Kirk Schell, der bei Dell die Chromebooks verantwortet. "Wir müssen die Bindung einer Applikation ein ein bestimmtes Gerät beseitigen."

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Dells neue Chromebooks kosten zwischen 400 und 800 Dollar und kommen Mitte September auf den Markt - laut Schell zuerst in den USA und später auch jenseits des Atlantiks. Und die Hardware klingt in der Tat interessant: Intel Core i5, 13,3-Zoll-IPS-Display mit Full-HD-Auflösung und Touch in einem Carbonfaser-Deckel, Handballenauflage aus Magnesium, hochauflösendes Glas-Touchpad und last, but not least zwölf Stunden Akkulaufzeit.

 

Stefan Weiberg

Nach Chats mit den Dell Supports in UK, USA und Deutschland konnte mir
zumindest der aus UK folgendes sagen: "in uk , it wil be released in
november but if yiu are going to US then you can get it there as
alwaysUSA prices are less [...] we wil be getting in november in uk"

Der Deutsche Support hat klar gesagt, dass es keine Plaene fuer einen
Deutschlandrelease gaebe. Aus der USA kam die gleiche Antwort. Ausserdem
war beim US-Support auch noch nicht klar, ob es das Chromebook 13 bei
Resellern geben wird oder nur ueber den Online-Business Vertrieb von
Dell.

Marko Krinke

Lieber Thomas - leitender Redakteur,
Wenn ich die Überschrift lese, habe ich keine Lust weiter zu lesen.
Was ist denn das für ein Deutsch? "Google anerkennt die Realität in Unternehmen" wie wäre es mit "Google erkennt die Realität in Unternehmen an"?
Hat Google Übersetzer hier geholfen?
Ciao, Marko

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