Web

URL-Kürzer

goo.gl erzeugt jetzt auch QR-Codes

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Googles hauseigener URL-Kürzer "goo.gl" kann Shortlinks jetzt auch in QR-Codes verwandeln.
Dieser QR-Code (verweist auf diese Meldung) wurde mit goo.gl erzeugt.
Dieser QR-Code (verweist auf diese Meldung) wurde mit goo.gl erzeugt.

Dazu muss man an einen goo.gl-Link einfach nur ".qr" anhängen, wie der Google-Ingenieur Matt Cutts gestern bei Twitter verriet. Leider hat goo.gl aktuell noch keine Benutzerschnittstelle für Endanwender und wird von Google primär für die eigenen Web-Dienste genutzt.

Nutzer von Google Chrome können allerdings auf Browser-Erweiterungen wie "ChromeMUSE" zurückgreifen, um lange URLs mit goo.gl zu kürzen. Auch für Firefox gibt es passende Add-ons, beispielsweise "Shorten URL".

Der QR-Code (QR steht für englisch: quick response = schnelle Antwort) ist ein zweidimensionaler Code (2D-Code), der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 ursprünglich für den Einsatz für die Logistik in den Automobilindustrie entwickelt wurde. Inzwischen kommt er ähnlich dem Barcode für viele andere Anwendungen zum Einsatz. Viele neuere Mobiltelefone können QR-Codes über ihre Kamera einlesen und entschlüsseln.