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Goldman Sachs dämpft Hoffnung auf steigende IT-Budgets

03.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unerfreuliches bringt eine gestern von der US-Investment-Bank Goldman Sachs veröffentlichte Studie zutage: Bei einer Befragung von 100 CIOs (Chief Information Officers) in führenden US-Unternehmen kam heraus, dass deren IT-Budgets für das Jahr 2003 im Schnitt um ein Prozent niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr. Noch bei der letzten Fragerunde im vergangenen Oktober hatten die IT-Verantwortlichen auf Mehrausgaben von zwei bis drei Prozent getippt.

"Die neuesten Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Top-Management eine stärkere Kostenkontrolle ausübt", schreibt Goldman Sachs in seinem Report. Außerdem gebe es weder steigende Nachfrage noch "spielentscheidende" neue Techniken. Auch mittelfristig lässt die Befragung des Geldinstituts wenig Gutes erahnen: Von den Befragten gaben aktuell 43 Prozent an, sie würden höhere IT-Ausgaben auf 2004 oder später verschieben; zuvor hatte dieser Prozentsatz erst bei 26 Prozent gelegen. (tc)