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Goldman-Analysten müssen Farbe bekennen

10.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die mehr als 250 Wertpapieranalysten der US-Investmentbank Goldman Sachs müssen bei ihren Aktienbewertungen künftig öffentlich bekannt geben, ob sie selbst oder Familienangehörige Anteilsscheine der entsprechenden Unternehmen besitzen. Gleichzeitig dürfen sie keine Aktien verkaufen, solange das Rating für diesen Wert auf "kaufen" lautet. Goldman Sachs folgt damit dem Beispiel von Merrill Lynch und Credit Suisse First Boston (CSFB), die erst kürzlich ähnliche Weisungen für ihre Analystenriege erlassen haben, um Interessenskonflikten im Rahmen von Aktienbewertungen vorzubeugen (Computerwoche online berichtete). Anders als bei Merrill Lynch und CSFB können die

Analysten von Goldman Sachs allerdings nach wie vor Aktien von Unternehmen erwerben beziehungsweise halten, für die sie Bewertungen abgeben.