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Gluecode-Gründer geht mit Open-Source-Modell in Serie

20.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Gründer des kürzlich von IBM übernommenen Open-Source-Startups Gluecode, Winston Damarillo, will mit dem von ihm entwickelten Geschäftsmodell in Serie gehen. Unterstützt von Risikokapitalgebern plant die von Damarillo mitgegründete Firma Simula Labs, bestehende Open-Source-Projekte zu finanzieren und in florierende Unternehmen zu verwandeln.

Simulas Aufgabe ist es, die viel versprechendsten Firmen der Open-Source-Szene zu identifizieren und ihre wirtschaftliche Position zu stärken, indem die Vorteile der quelloffenen Software voll ausgeschöpft werden, heißt es auf der Website. Dazu zählten geringere Anschaffungskosten, kürzere Entwicklungszeiten, eine stärkere technische Anpassungsfähigkeit und nicht zuletzt qualitativ höhere, Standards-basierende Serviceleistungen. Insgesamt sollen in den nächsten drei Jahren laut Simula-CEO Damarillo zehn bis 15 Millionen Dollar in sechs bis acht Startups investiert werden. (mb)