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Global Exchange schluckt Service-Units von Big Blue

22.10.2004

Offiziell verkauft Big Blue seine Dienstleistungsbereiche Electronic Data Interchange (EDI) und Business Exchange Services an Francisco Partners, den Hauptteilhaber von Global Exchange Services (GXS). Sie sollen G International unterstellt werden, einer Gesellschaft, die eigens für diesen Zweck neu geschaffen wurde. Innerhalb von sechs Monaten soll GXS in G International aufgehen. Gary Greenfield, momentan CEO von GXS, wird von seinem jetzigen Posten zurücktreten und an die Spitze von G International wechseln, um künftig die Geschicke des erweiterten Unternehmens zu lenken.

Insbesondere für die B2B-Datenaustauschplattform "Trading Grid", die Ende September einen Relaunch erfuhr, erhofft sich GXS einen "größeren Antrieb". IBMs Know-how soll den Kunden des Unternehmens dabei helfen, neue Techniken wie RFID gewinnbringend für sich einzusetzen.

Durch den Deal, über dessen Wert sich die Unternehmen in Schweigen hüllen, vergrößert sich die Kundenbasis von Trading Grid von derzeit 30 000 auf etwa 40 000. Außerdem erweitert sich auch die globale Präsenz von GXS. Insbesondere in Lateinamerika, Japan und Europa ist das Unternehmen künftig stärker vertreten. (ave)