Gleiche Nummer, unterschiedlicher Anspruch: Nokia 6500 slide und classic

31.05.2007
Zwei Handys, zwei Anwendungsfälle, gleiche Nummer. Nokia erweitert seine Produktpalette um einen fototauglichen Slider mit Carl Zeiss-Optik und ein ultraflaches Barrengerät mit einem Gigabyte Festspeicher.

Neben dem Highend-Modell 8600 Luna hält Nokia auch zwei Mittelklasse-Handys vorgestellt. und 6500 slide - das klingt irgendwie nach einem Modell mit zwei Gehäuseformen. Doch falsch gedacht: hinter ein- und derselben Nummer verbergen sich zwei Modelle mit unterschiedlichen technischen Spezifika.

Zunächst zu den Gemeinsamkeiten. Beide Modelle funken im Quadband-GSM- sowie UMTS-Netz, werden von einem Series40-System angetrieben und verfügen über ein QVGA-Display (320x240 Pixel), das bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen kann. Damit endet allerdings die Harmonie. Dem steht der Name schon von weitem aufs 9,5mm schlanke Gehäuse geschrieben: die dezent-dunkle Aluminiumlegierung soll eher den gediegenen Geschmack ansprechen. Oder den Individualisten, denn die Finnen versprechen hier eine Poliertechnik, die jedem 6500 einen einzigartigen fingerabdruckabweisenden Oberflächenglanz verleiht. Im Innern stecken laut Nokia beeindruckende 1GB Festspeicher; Platz genug also, um den Musikplayer (MP3, AAC, kein WMA) zu versorgen bzw. Bilder mit der 2-Megapixelkamera zu knipsen. Möglich ist auch die Anbindung an den PC im USB-Massenspeichermodus, praktischerweise wurde dem Handy hierfür ein miniUSB-Port eingepflanzt.

Das 6500 slide punktet mit einer 3,2 Megapixel-Kamera samt Carl Zeiss Optik und Autofokus. Fotos und Videos lassen sich mit Hilfe eines mitgelieferten TV-Kabels auf großen Bildschirmen betrachten - mit der für ein Handy imposanten Videoauflösung von 640x480 dürften die Ergebnisse recht ansehnlich aussehen.

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