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GlaxoSmithKline ist Grooves erster Großkunde

09.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat 10.000 Lizenzen der Peer-to-Peer-Software "Groove" bestellt, die Notes-Erfinder Ray Ozzie mit seiner gleichnamigen neuen Firma vertreibt. Finanzielle Details des Deals wurden nicht veröffentlicht.

Im Gegensatz zu sonstigen Filesharing-Projekten à la Napster will Groove mit seinem Produkt Geld verdienen. Über den reinen Austausch von Dateien geht die Software allerdings auch weit hinaus - sie ermöglicht Arbeitsgruppen die gemeinsame Arbeit an Projekten samt Kommunikation in Echtzeit. "Wir haben ein Forschungsbudget von vier Milliarden Dollar und arbeiten häufig mit Biologen und Chemikern außerhalb der Firma zusammen", erklärt GSK-Sprecherin Nancy Pecharek. "Wir müssen dabei Informationen über [Firewall-]Grenzen bewegen, nach außerhalb des Unternehmens und auch international." Groove ermögliche dies mit geringerem Overhead und sicheren Verbindungen, begründet Pecharek die Entscheidung ihres Unternehmens.