Sommerloch

Gigaset sichert sich Brückenfinanzierung

01.07.2013
Der Telefonhersteller Gigaset hat sich frische Kredite gesichert.
Im Sommer kaufen die Leute saisonal bedingt weniger Schnurlostelefone von Gigaset.
Im Sommer kaufen die Leute saisonal bedingt weniger Schnurlostelefone von Gigaset.
Foto: Gigaset

Mit einem von der Deutschen Bank geführten Konsortium sei ein Vertrag über eine Brückenfinanzierung in Höhe von 10,4 Millionen Euro geschlossen worden, teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Die Kreditlinie laufe bis Ende Oktober dieses Jahres und diene der Deckung des in den Sommermonaten saisonal bedingt erhöhten Liquiditätsbedarfes. An der Frankfurter Börse stieg die Aktie um 11,48 Prozent auf 68 Cent.

Im ersten Quartal hatte Gigaset wegen der rückläufigen Nachfrage nach digitalen Schnurlos-Telefonen rote Zahlen geschrieben. Der Konzernumsatz brach von 120 auf 87 Millionen Euro ein - unter dem Strich blieben 3,3 Millionen Euro Verlust, nach 3,9 Millionen Euro Gewinn im Vorjahresquartal.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Gigaset 28 Millionen Euro Verlust gemacht und ein Sparprogramm mit Stellenabbau aufgelegt. Eine Wende erhofft sich der Vorstand zudem von neuen Produkten. Dabei setzt Gigaset auf neue Modelle (darunter eines mit Android) sowie Heimvernetzung. (dpa/tc)