Telefonhersteller

Gigaset rutscht tiefer in die roten Zahlen

07.02.2014
Der Telefonhersteller Gigaset ist 2013 tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

Allerdings erhofft der Konzern vom Einstieg in die Märkte für Tablet-Computer und Heimvernetzung sowie seinem strikten Sparprogramm künftig deutliche Verbesserungen. "Der Markt für Schnurlostelefone geht unvermindert stark zurück und schlägt sich auch 2013 im Geschäftsverlauf der Gigaset deutlich nieder. Eine Trendwende ist im Markt nicht zu erkennen", teilte Konzernchef Charles Fränkl am Donnerstag in München mit. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 35,5 Millionen Euro, der Umsatz schrumpfte auf Basis vergleichbarer Zahlen um elf Prozent auf 371,2 Millionen Euro.

"Der Markt für Schnurlostelefone geht unvermindert stark zurück", sagt Gigaset-Chef Charles Fränkl.
"Der Markt für Schnurlostelefone geht unvermindert stark zurück", sagt Gigaset-Chef Charles Fränkl.
Foto: Gigaset

Die frühere Siemens-Tochter hat seit langem mit Markteinbrüchen in seinem Geschäft mit Schnurlostelefonen zu kämpfen. Zusammen mit dem neuen Anteilseigner Goldin Fund soll der Einstieg in den Smartphone- und Tablet-Computermarkt gelingen. "Damit eröffnen wir der Gigaset und ihren Beschäftigten dringend benötigte neue Perspektiven. Die neuen Kategorien können jedoch zum jetzigen sehr frühen Zeitpunkt den Umsatzverlust im Kerngeschäft noch nicht kompensieren", sagte Fränkl. Die komplette Bilanz für 2013 legt Gigaset Ende März vor. (dpa/tc)