Gadget des Tages

Gigabyte U2142 - Ultrabook plus Tablet

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Mit dem U2142 verschmilzt Gigabyte Ultrabook und Tablet-PC miteinander. Je nach Anforderung lässt sich das Gadget mit SSD und verschiedenen CPUs ausrüsten.

Ist die Verzahnung von Ultrabook und Tablet-PC sinnvoll oder aus der Not geboren? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantwortet. Sinnvoll ist es, beide Welten dort zu vereinen, wo die jeweiligen Stärken in der Anwendung liegen. So kann man auf einem Notebook arbeiten und wenige Sekunde später das Ergebnis im Handumdrehen präsentieren. Gleichzeitig ist es kein Geheimnis, dass sich die PC-Hersteller in einem erbitterten Kampf ums Überleben dieses Marktsegments befinden.

Dünner und leichter

Gigabyte hat sich daher wie andere Hersteller auf den Weg gemacht, die Symbiose der Formfaktoren zu vermarkten. Nachdem das Unternehmen bereits in der T-Serie verschiedene Geräteklassen vereint, bietet es seit kurzem das Ultrabook U2142 an. Das Gadget soll vor allem durch höhere Performance, weniger Gewicht und einem dünnerem Chassis auffallen.

So wiegt das 11,6 Zoll große Gerät mit SSD-Festplatte rund 1,39 Kilogramm, was ein guter, aber nicht überdurchschnittlicher Wert ist. Stellt man etwa ein MacBook Air mit einem 11-Zoll-Display auf die Waage, dann liegt dessen Gewicht nur bei rund 1,08 Kilogramm. Den Gewichtsverlust beispielsweise im Vergleich zum Booktop T1132 erreicht Gigabyte durch einen leichteren Rahmen aus Aluminium und den optionalen SSD-Speicher. Zudem ist U2142 dünner als das vergleichbare Model und misst eine maximale Höhe von 20 Millimeter.

Variable Hardware

Bei den Hardwarekomponenten überlässt Gigabyte dem Kunden die Wahl. So kann das Gerät mit einem Intel-Core-i3- (1,8 oder 1,9 Gigahertz), i5- (1,7 bis 2,7 Gigahertz) oder Pentium-Prozessor (1,8 Gigahertz) ausgerüstet werden. Dem stehen vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher (erweiterbar bis 16 GB) und eine Intel-HD-Graphics-4000-Grafikkarte zur Seite.

Auch bei der Festplatte sind verschiedene Varianten möglich. Entweder kann man auf die Kombination eines 2,5-Zoll-Speichers (500 Gigabyte bis ein Terrabyte) und einer SSD-Festplatte (24 bis 256 Gigabyte) setzen. Andererseits lässt sich U2142 ausschließlich mit SSD oder HDD bestellen.

Die Schnittstellen reichen von jeweils zwei USB-3.0- sowie 2.0-Anschlüssen, einem HDMI-Port, einem SD-Karten-Lesergerät bis zu einem LAN-Anschluss. Zusätzlich bietet das Gadget einen SIM-Karten-Slot für die Anbindung an ein Mobilfunknetz. WLAN- und Bluetooth-Schnittstelle sind genau wie Mikrofon- beziehungsweise Kopfhörer-Eingang standardmäßig vorhanden.

Betriebssystem und Preis

Der Hybrid wird mit Windows 8 und Windows 8 Pro vertrieben. Wie die Ausstattung variiert auch der Preis. So kostet das günstigste Modell mit Intel-Pentium-CPU, vier Gigabyte RAM und 500 Gigabyte Festplatte bei Notebook.de 769 Euro. Wer das Ultrabook U2142 lieber mit einer 128-Gigabyte-SSD und einem Intel-Core-i3-Prozessor haben möchte, zahlt beim gleichen Händler 949 Euro.