Sockel-775-Platine

Gigabyte GA-N650SLI-DS4

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die Platine brauchte zwar etwas viel Strom. Ihre Ausstattung kann sich jedoch sehen lassen.

Testbericht

Gigabyte war der einzige Hersteller im Testfeld, der seine Platinen sowohl mit serieller als auch mit paralleler Schnittstelle ausstattet. Das Nforce-Modell besitzt außerdem zwei IDE-Anschlüsse für bis zu vier Laufwerke. Ein Raid-Verbund ist allerdings nicht möglich. Auch von den drei Firewire-Anschlüssen ist nur einer gleich nutzbar. Die anderen beiden müssen Sie mittels Slotblech selbst nachrüsten, da nur die Pins auf dem Board vorhanden sind. Gigabyte legt eine SLI-Steckverbindung bei, mit der sich zwei Grafikkarten im SLI-Zusammenschluss verbinden lassen.

Die Vista-Installation verlief problemlos. Die Temperaturanzeigen im Bios und in der Software Easy Tune 5, die sich auch um die Lüftersteuerung kümmert, stimmten jedoch nicht ganz überein. Das Booten von USB-Stick klappte, verlief jedoch langsam. Bei Volllast mussten wir der Platine die höchste Leistungsaufnahme im Testfeld bescheinigen.

Fazit: Die Platine erwies sich in unseren Tempotests als schnell. Außerdem gehört sie zu den günstigen Modellen des Testfelds.