Near Field Communication

Giesecke & Devrient entwickelt mit Telekom

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Near Field Communication (NFC) gehört die Zukunft beim Bezahlen, hoffen die Mobilfunkbetreiber. Immer mehr Handys sollen mit dem Chip für das bargeldlose Bezahlen ausgestattet werden. Auch die Deutsche Telekom rüstet sich für den Wettbewerb.

Die Deutsche Telekom hat jetzt das Unternehmen Giesecke & Devrient (G&D) damit beauftragt, eine neue SIM-Kartenlösung für Mobiltelefone mit Near Field Communication (NFC) Kontaktlostechnologie zu entwickeln. Die erweiterte SIM-Karte soll in Zukunft in den Telekom-Netzen eingesetzt werden.

Die Stadt Frankfurt am Main startete einen regulären NFC-Ticket-Betrieb.
Die Stadt Frankfurt am Main startete einen regulären NFC-Ticket-Betrieb.

Erstmalig, so das mit der Entwicklung beauftragte Unternehmen, solle dabei eine Kontaktlostechnologie marktübergreifend eingeführt und mit einer universellen SIM-Karte realisiert werden. Dabei werden standardisierte NFC-Funktionen um zusätzliche Anforderungen der Deutschen Telekom an die weltweite Integration erweitert. Zudem wolle das Unternehmen mit dieser Lösung die Grundlage für zukünftige berührungslose Bezahl- und Servicedienste schaffen.

Der Auftragsvergabe ist eine internationale Ausschreibung vorausgegangen. Die Deutsche Telekom beabsichtige zukünftig in verschiedenen Ländern neuartige NFC-Dienste anzubieten, die auf dieser SIM-Kartenlösung basieren.

Neue SIM-Karten mit NFC-Funktionalität sind das Schlüsselelement der Bezahlfunktion zukünftiger Mobiltelefone. Bei NFC handelt es sich um eine neue Übertragungstechnologie zum kontaktlosen Austausch von Daten im Nahbereich. Dabei nutzt NFC eine Funkschnittstelle, die Distanzen von wenigen Zentimetern überbrückt.

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