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GfK: Erst ein Drittel der deutschen Unternehmen nutzt E-Commerce

05.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Obwohl mittlerweile 92 Prozent der deutschen Unternehmen über eine eigene Website verfügen, nutzt erst ein Drittel das Internet für den elektronischen Handel. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie der in Nürnberg ansässigen Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Marktforscher hatten rund 1000 IT-Experten aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung sowie im öffentlichen Sektor befragt. Demnach sind die Netzbetreiber mit 61 Prozent bisher am stärksten im E-Commerce aktiv. Das Schlusslicht bilden die Behörden und öffentlichen Betriebe, von denen erst elf Prozent das Internet für ihre Geschäftsaktivitäten nutzen.

Der Untersuchung zufolge beschränkt sich der elektronische Handel bislang vornehmlich auf Business-to-Business-Angebote. Allerdings wendet sich jedes zweite Unternehmen im E-Commerce sowohl an private als auch an Geschäftskunden. Die Bezahlung der online bestellten Artikel erfolgt immer noch weitgehend offline. Die GfK begründet dies mit der skeptischen Haltung der Käufer gegenüber den Sicherheitsstandards im Internet.