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Gezielte IT-Investitionen können Produktivitätslücke zu den USA schließen

10.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einer Studie von Siemens Business Services (SBS) zufolge lässt sich mit höheren und gezielteren IT-Investitionen die Produktivitätslücke zwischen europäischen und US-amerikanischen Unternehmen schließen. Dieser Meinung sind zumindest europäische Chief Information Officers (CIOs) und Chief Technology Officers (CTOs), die von SBS befragt wurden.

53 Prozent der Manager zeigten sich überzeugt davon, dass sich die Produktivität angleichen ließe, wenn europäische Firmen genauso viel Geld in IT investieren würden wie Unternehmen aus den USA. Dagegen glauben 19 Prozent der Befragten, nur ein höheres IT-Budget hiesiger Anwender könne die Lücke schließen. Im Jahr 2004 investierten nach Angaben des Internationalen Währungsfonds und von IDC die 15 EU-Länder rund 2,3 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in IT-Systeme, verglichen mit 3,4 Prozent in den USA.

Bei der Frage nach den verfügbaren IT-Mitteln gab knapp der Hälfte der CIOs und CTOs an, ihr IT-Budget stagniere im Geschäftsjahr 2005 oder sinke sogar. Kosteneinsparungen sowie eine Konzentration der vorhandenen Budgetmittel auf strategische Aktivitäten habe daher Priorität. (jha)