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Gesunkene Chipnachfrage belastet TSMC

27.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) hat im Anfangsquartal 2005 einen Umsatz- und Gewinnrückgang verbucht. Wie der weltgrößte Auftragsfertiger der Chipbranche bekannt gab, sank der Nettoprofit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 16,8 Milliarden Neue Taiwan Dollar (NTD) (rund 414 Millionen Euro) und erreichte damit den niedrigsten Stand seit fünf Quartalen.

Der Umsatz gab im Jahresvergleich um 3,2 Prozent auf 55,6 Milliarden NTD (etwa 1,37 Milliarden Euro) nach. Als Grund für den Rückgang verwies Finanzchefin Lora Ho insbesondere auf die anhaltende Dollarschwäche und die gesunkene Nachfrage. Die Managerin ist jedoch zuversichtlich, dass die Kunden ihre Lagerbestände inzwischen weitgehend abgebaut haben. So rechnet TSMC im laufenden zweiten Quartal wieder mit einem Anstieg der Wafer-Verkäufe im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich. Die Auslastung der Produktion soll von zuletzt 78 auf 80 Prozent ansteigen. (mb)