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Geringere Zinseinnahmen belasten Borland

25.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-Softwareschmiede Borland hat in ihrem vierten Geschäftsquartal 2001 zwar ein Umsatzwachstum von 17 Prozent erzielt, musste beim Nettoergebnis jedoch Einbußen von 26 Prozent hinnehmen. Der Profit sank gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 8,4 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie auf 6,2 Millionen Dollar oder acht Cent pro Anteilschein. Für diesen Rückgang machte der Anbieter von Entwicklungswerkzeugen vor allem die drastisch gesunkenen Zinseinnahmen verantwortlich. Die Einnahmen stiegen im abgelaufenen Berichtszeitraum allerdings von 50,3 auf 59 Millionen Dollar.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2001 meldete Borland eine Gewinnsteigerung von elf Prozent auf 23,1 Millionen Dollar oder 31 Cent je Aktie. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 221,7 Millionen Dollar zu.

Unternehmenschef Dale Fuller rechnet im laufenden ersten Geschäftsquartal 2002 mit einem Gewinn von sieben bis neun Cent je Aktie. Nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial erwarten die Analysten im Durchschnitt einen Profit von acht Cent pro Anteilschein. (ka)