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Gerichtskosten belasten das Ergebnis von RIM

20.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Research In Motion (RIM), der Entwickler des Organizers und mobilen E-Mail-Clients BlackBerry, meldet für das dritte Quartal einen Verlust von 92,3 Millionen Dollar, im dritten Quartal 2001 lag das Defizit noch bei 6,3 Millionen Dollar. Als Grund für das Minus führt das Unternehmen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 6,6 Millionen Dollar sowie Gerichtskosten für Patentrechtsstreitigkeiten von knapp 28 Millionen Dollar an. (Computerwoche online berichtete) RIM kündigte an, gegen das Urteil Einspruch einzulegen. Bei den Einnahmen konnte RIM einen leichten Anstieg von 70 Millionen Dollar im vergangenen Jahr auf jetzt 74 Millionen Dollar verzeichnen. Die Zahl der Abonnenten stieg um 60 000 auf 463 000.