Gericht kann UMTS-Vergabe verzögern

05.01.2001

MÜNCHEN (CW) - Die Vergabe der vier schwedischen Lizenzen für den Mobilfunkstandard der dritten Generation (UMTS) kann sich verzögern. Zwar ernennt die schwedische Post- und Telekommunikationsbehörde (PTS) vier Konsortien, die je eine UMTS-Lizenz erhalten. Da sich jedoch zehn Unternehmensgruppen beworben haben, gilt das Risiko einer gerichtlichen Auseinandersetzung als hoch. Falls das Gericht einem Einspruch stattgibt, wird der Vergabeprozess gestoppt. Ein Gerichtsverfahren kann sich mehrere Monate hinziehen. Unter den zehn interessierten Konsortien befindet sich auch die Telekom-Tochter T-Mobil. Drei Lizenzen dürften an die bisherigen schwedischen Mobilfunker gehen.