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Gericht deckelt Anwaltskosten für Kalifornien vs. Microsoft

20.09.2004

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an die unverschämte Honorarforderung der Anwälte, die die Kartell-Sammelklage von kalifornischen Verbrauchern gegen Microsoft ausgefochten hatten (Computerwoche.de berichtete). Diese wurde von einem Richter in San Francisco jetzt abschlägig beschieden: "Nur" 101 Millionen Dollar - plus Auslagen von 11,5 Millionen Dollar - und nicht wie beantragt 258 Millionen Dollar soll Microsoft den Anwälten zahlen (der ausgehandelte Vergleich belief sich auf 1,1 Milliarden Dollar).

Der Redmonder Konzern hatte sich beschwert und dabei argumentiert, die Forderung von Lead Attorney Eugene Crew sei für die tatsächlich geleistete Arbeit zu hoch. Dem folgte Richter Paul Alvarado und befand, das Anwalts-Team habe sich weitgehend auf Material stützen können, das vom US-Justizministerium für seinen jahrelangen Kartellprozess gegen Microsoft gesammelt worden war. (tc)