Mobile Enterprise

Bring your Own Device

Gerätesponsoring wird zum Privileg

28.02.2013
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Die Anzahl hochmobiler und vernetzter Mitarbeiter wächst laut Forrester weltweit. Treiber dieser Entwicklung ist die rasante Verbreitung von Tablet PCs. Das Thema ByoD wird die Firmen vor diesem Hintergrund noch weiter beschäftigen.
Foto: PIXMatex _Fotolia.com

Arbeitnehmer müssen sich darauf einstellen, dass Sie für geschäftlich genutzte private Mobilgeräte keine Zuschüsse mehr erhalten. Allerdings verbleibt den Beschäftigten noch eine Übergangsfrist von einigen Jahren, bis gesponserte Smartphones & Co. ein reines Privileg stark verkaufsorientierter Vertriebsmitarbeiter sein dürften. Zu diesem Ergebnis kommt Forrester Vice President und Chef-Analyst Ted Schadler in der aktuellen Studie „2013 Mobile Workforce Adoption Trends“. Schadler analysiert in der Erhebung die Antworten von mehr als 9.000 IT-Fachleuten in kleinen und mittleren Unternehmen in 17 Ländern, darunter den USA, Kanada, Australien, Frankreich, Großbritannien, Indien und Deutschland.

Mitarbeiter wollen sich Kontrolle entziehen

Nach wie vor gestaltet sich die Frage nach der Kontrolle von ByoD in den Firmen schwierig. Laut Schedler bewegen sich die Unternehmen auf einen Scheideweg zu, an dem Mitarbeiter IT-Kontrollen ablehnen, während die IT selbst mehr Kontrolle durchsetzen will. Derzeit betreibt Forrester zufolge weltweit ein Viertel der befragten Unternehmen irgend eine Art von ByoD-Praxis. Mehr als zwei Fünftel aller deutschen Smartphones-User setzen ihre Geräte auch für geschäftliche Zwecke ein. Tendenz steigend: Schon in den kommenden Monaten soll ihr Anteil auf 75 Prozent ansteigen.

Inhalt dieses Artikels