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Gentoo-Gründer wechselt zu Microsoft

15.06.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Seit dem 23. Mai arbeitet Daniel Robbins, Gründer und früherer Chief Architect der Gentoo-Linux-Distribution, auf dem Redmonder Campus für Microsoft. Er solle dem Softwareriesen helfen, "Open Source und Community-basierende Projekte zu verstehen", heißt es in einem Posting auf der Gentoo-Website. Vor seinem Weggang habe es "drobbins" aber noch rechtzeitig geschafft, das geistige Eigentum des Projekts - darunter die "E-Builds" und Logos - auf die nicht gewinnorientierte Gentoo-Stiftung zu übertragen.

Gentoo ist eine besonders stark konfigurier- und optimierbare Linux-Distribution. Ihr Kernstück ist der Package-Manager "Portage", der auch für die Aktualisierung des Systems zuständig ist. Sie unterstützt x86-, AMD64-, PowerPC-, UltraSparc-, Alpha- and MIPS-Prozessoren. (tc)