xScope 3.0

Geniale Allzweckwaffe für Pixelpusher

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Iconfactory und Artis Software haben xScope 3.0 vorgestellt, ihre weiterentwickeltes "Schweizer Taschenmesser" für Designer und Entwickler.
xScope Mirror zeigt Mock-ups und andere Inhalten aus Mac-Fenstern einfach auf iOS-Endgeräten an.
xScope Mirror zeigt Mock-ups und andere Inhalten aus Mac-Fenstern einfach auf iOS-Endgeräten an.

Mit der Mac-Software xScope kann man kurz gesagt Elemente auf dem Bildschirm vermessen, inspizieren und testen. Die Software enthält dazu eine Reihe von Werkzeugen wie Dimensions, Rulers (Bildschirmlineale), Screens, Loupe, Guides, Frames und Crosshair. Für Version 3 wurde die Oberfläche neu gestaltet und die Usability verbessert. Die Funktion "Smart Tools" schaltet nun separate Tools automatisch ein und aus. Screens wurde um neue Standard-Größen für iOS, Android, Mac, Windows und TV ergänzt. Außerdem lassen sich jetzt sogar Sehprobleme von Nutzern wie Farbenblindheit oder Altersweitsichtigkeit simulieren.

Mit "Mirror" hat Entwickler Wolfang Ante aus Berlin (der nämlich verbirgt sich hinter Artis Software) aber auch eine echte Neuerung eingebaut, die vor allem iOS-Entwickler interessieren dürfte: Mirror zeigt den Inhalt eines beliebigen Mac-Fensters auf iOS-Geräten an. So kann man sehr einfach Mock-ups aus Photoshop und anderen Programmen auf iPhone und iPad darstellen - auf dem mobilen Endgerät muss man dazu lediglich eine kostenlose App installieren. Auf xscopeapp.com finden Interessiere eine komplette Liste der mehr als 70 Neuerungen in xScope 3.0.

XScope 3.0 ist über den Online-Store der Iconfactory und neu auch im Mac App Store erhältlich. Dort gilt ein zeitlich begrenzter Einführungspreis von 19,99 Dollar (30 Prozent günstiger als sonst), genauso viel kostet ein Upgrade von Vorversionen.