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General Motors testet den Online-Direktvertrieb

17.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - General Motors hat ein Projekt gestartet, mit dem Kunden aus Minneapolis künftig ihr Auto auch online bestellen können. Der Automobilhersteller will mit diesem direkten Online-Vertrieb die Kosten für Produktion und Logistik senken. Der Konzern verspricht den Kunden eine Verkürzung der Lieferzeit von 60 Tagen auf etwa 15 bis 20. Außerdem biete man den Online-Bestellern einen Preis, der "deutlich unter dem Händlerniveau" liege.

Wird ein Kunde im Online-Angebot nicht fündig, so kann er sein Modell selbst konfigurieren. Herstellerangaben zufolge wird es beim Bau mit Priorität behandelt. Kritiker des Projekts sind der Meinung, dass diese Art des Vertriebs noch nicht ausgereift sei. Im Gegensatz dazu sind Konkurrenzunternehmen wie Daimler-Chrysler dieser neuartigen Facette des Vertriebs gegenüber nicht abgeneigt und sehen darin eine Vereinfachung im Service und in der Kommunikation zwischen dem Händler und den Werkstätten.